2012 Oktober

Tipps und Tricks  / ‘2012-10-08

Das angelieferte Holz sollte zügig zu seinem finalen Lagerplatz gebracht werden. Wenn nicht zu verhindern, verträgt das Holz auch ohne Probleme mal einen Regenschauer. Wichtig ist, dass die Feuchtigkeit in absehbarer Zeit wieder abtrocknen kann. Draußen gelagertes Holz soll idealerweise einen Tag vor dem Verbrennen ins Haus geholt werden und in Ofennähe lagern.

Brennholz richtig lagern  / ‘2012-10-08

Zur richtigen Lagerung von Brennholz gehört erst einmal die Erkenntnis, dass ein Trocknungsprozess optimale Verhältnisse benötigt: Holz braucht rundum Luft, insbesondere im Abstand zum Boden, da mit Feuchtigkeit angereichterte Luft nach unten absinkt. Kann die Luft hier nicht entweichen, legt sich die Feuchtigkeit wieder ab und der Stapel beginnt von unten her zu verfaulen. Mindestens 30 Zentimeter Luft zum Boden hin sollte es deshalb mindestens geben. Gleiches gilt für die Seitenabstände.

Verbrennen Sie nur wirklich trockenes Holz  / ‘2012-10-08

Wirklich nasses Holz zischt im Ofen und wirft auch nach längerer Zeit noch Blasen. Holz über 25% bis 30% verbrennt zwar ohne Feuchtigkeitsaustritt und scheint in Ordnung, allerdings wird der optimale Heizwert nicht erreicht. Daher sollten Sie trotz höherer Einkaufskosten nur trockenes Holz verbrennen. Grund dafür ist die Tatsache, dass die im Holzgas enthaltene Energie zum Austreiben des Wassers benutzt wird, statt Ihr Haus zu heizen.

So messen Sie die Holzfeuchte  / ‘2012-10-08

Das Messen von Brennholz mit Holzfeuchtemessgeräten ist einfach, so es denn richtig angewendet wird. Wichtig: Messen Sie bitte grundsätzlich an frischen Sägeschnitten oder Spaltflächen und zwar dreimal (oberer Bereich, Mitte, unterer Bereich) und so, dass die Messelektroden quer zur Faserrichtung angesetzt werden. Die drei Messergebnisse werden nun gemittelt, so erhalten Sie den Durchschnitt der Feuchte für das gesamte Holzstück – die “Holzfeuchte in %”. Der Wert sollte unter 25 % liegen.

Premium Holz Buche  / ‘2012-10-08

Die Buche ist das Brennholz mit den meisten Vorteilen, es ist allerdings auch das teuerste Brennholz. Buche hat einen durchschnittlichen Heizwert, ist aber durch die hohe Dichte schwerer als z.B. Nadelholz. Daher brauchen Sie weniger Buchenscheite zum Heizen, als wenn Sie andere Sorten verfeuern würden. Andere Holzsorten haben einen etwas höhere Brennwert.

EMEX-Energy ist für die EU-Holzverordnung gerüstet.  / ‘2012-10-08

Die EU will den illegalen Holzeinschlag bekämpfen. Daher hat sie die Holzhandelsverordnung VO (EU) 995/2010 erlassen. Sie gilt ab dem 3. März2013 und verbietet die Vermarktung von Holz und Holzerzeugnissen aus illegalem Einschlag.