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Brennwert, Heizwert & Co: Alles zu den verschiedenen Brennholzarten

Ein gemütliches Knistern im Kaminofen oder das effiziente Aufwärmen eines Raumes: Holz als organischer und nachwachsender Rohstoff ist ein geeigneter Energieträger. Grundsätzlich können alle Holzarten zum Heizen verwendet werden, wenn sie richtig gelagert werden. Die Beschaffenheiten der verschiedenen Holzarten zu kennen, ist entscheidend, um zu wissen, welches Brennholz das Richtige für die eigenen Zwecke ist.

Brennwerte von Holz

Jede Holzart hat seine ganz besonderen Eigenschaften und eine individuelle Beschaffenheit. Der Brennwert einer Holzart ist ein wichtiger Indikator, um zu wissen, wie viel maximale Wärme das Holz beim Heizen freigibt. Je nach Gewicht der Holzart erhöht sich der Brennwert. Das heißt, ein schwereres Brennholz wie Buche hat einen höheren Brennwert als ein leichteres Brennholz wie beispielsweise Fichte. Das hat zur Folge, dass Sie häufiger Holz nachlegen müssen, wenn Sie mit der leichten Holzart heizen.

Brennwerte von Holzarten

Holzart Brennwert KWh/RM Brennwert KWh/kg ersetzbare Heizölmenge Liter/RM
Eichenholz 2100 4,2 210
Escheholz 2100 4,2 200
Buchenholz 2100 4,0 190
Ahornholz 1900 4,1 200
Birkenholz 1900 4,3 180
Lärchenholz 1700 4,4 200
Kiefernholz 1700 4,4 180
Erlenholz 1500 4,1 140
Fichtenholz 1500 4,5 140

Volumengewicht von Holz in kg/mÂł

Holzart Frisches Holz luft-getrocknetes Holz kĂĽnstlich getrocknetes Holz
Eichenholz 1000 760 660
Buchenholz 990 720 570
Ahornholz 980 660 530
Birkenholz 940 600 590
Eschenholz 920 720 620

Heizeigenschaften und Brennwert: Holzarten in der Ăśbersicht

Damit Sie genau wissen, welches Holz für Ihre Zwecke passend ist und wie sich das Holz als Brennholz verhält, können Sie hier die Eigenheiten der einzelnen Arten nachlesen.

Ahorn

Gerne verwendetes Brennholz, trocknet schneller als Buche oder Eiche. Brennt sehr gut mit schöner Flamme. Ahornholz spritzt nicht beim Verbrennen und ist daher ideal für offene Kamine.
Brennwert: 1900 KWh/RM

Birke

Birkenholz ist ein gutes Kaminholz, das aufgrund seiner ätherischen Öle mit einer blauen Flamme brennt. Der Abbrand ist aber schneller als bei Buchenholz.
Brennwert: 1900 KWh/RM

Buche

Buchenholz ist ein begehrtes Kaminholz, da es sich sehr gut spalten lässt und sehr gute Heizeigen- schaften besitzt. Beim Verbrennen entwickelt es sehr viel Glut und hält lange vor. Es bildet sich nur sehr wenig Funkenflug.
Brennwert: 2100 KWh/RM

Eiche

Eichenholz ist eine der härtesten und witterungsbeständigsten Holzarten. Bei kleiner Flamme entwickelt es wenig Glut, brennt aber sehr lange bei geringem Funkenflug.
Brennwert: 2100 KWh/RM

Erle

Erlenholz brennt sehr schnell und nicht besonders nachhaltig; deshalb ist es gut als Holz fĂĽr die Sommerperiode geeignet.
Brennwert: 1500 KWh/RM

Esche

Eschenholz ist ein ausgezeichnetes Kaminholz; es besitzt hervorragende Heizeigenschaften (wie Buchenholz) und hält lange vor. Außerdem besticht es durch das schönste Flammenbild aller Holzarten.
Brennwert: 2100 KWh/RM

Fichte

Sehr schnell wachsendes, weiches Holz. Als Nadelholz hat es einen sehr hohen Anteil an Harzen und neigt deshalb zu Funkenflug; sollte nur in geschlossenen Ă–fen verwendet werden.
Brennwert: 1500 KWh/RM

Kiefer

Verglichen mit anderem Nadelholz ist es recht hart, aber dennoch leicht. Es hat hohe Harzanteile, die beim Verbrennen einen angenehmen Harzduft entwickeln. Kiefernholz wird gern als Anfeuerholz verwendet.
Brennwert: 1700 KWh/RM
Bild: ©Daniel Stricker / PIXELIO

Häufig gestellte Fragen zum Thema Brennholz​

Falls bei der Wahl des richtigen Brennholzes weitere Fragen aufkommen, haben wir Ihnen hier die wichtigsten Antworten zusammengefasst. Bei weiteren Unklarheiten wenden Sie sich jederzeit an das EMEX-Expertenteam, das Ihnen gerne weiterhilft.

Welches Brennholz ist gut?

Sowohl beim Heizen als auch beim lauschigen Kaminfeuer zahlt sich gute Qualität des Brennholzes aus. Für welche Holzart Sie sich letztlich entscheiden, bleibt Ihren Vorlieben und Bedürfnissen überlassen. Grundsätzlich bieten alle Harthölzer, also das Holz der Laubbäume, gute Heizeigenschaften. Buchenholz erzeugt zum Beispiel ein besonders stimmungsvolles Feuer im Kaminofen, lässt sich einfach anzünden, hält lange vor und entwickelt viel Glut.

Welches Brennholz ist besser: schwer oder leicht?

Jede Holzart bringt Vor- und Nachteile mit sich. Je nachdem, was Sie benötigen, ist auch das passende Holz zu wählen. Leichtes Holz lässt sich grundsätzlich besser verarbeiten und anzünden. Das Holz verbrennt jedoch schneller. Schweres Holz gibt Gase frei, die sich langsamer entzünden und weist daher auch höhere Brennwerte auf. Die Holzscheite brennen länger.

Wie trocken sollte das Brennholz sein?​

Wenn Brennholz noch zu viel Wasser enthält, entsteht beim Verbrennen weniger Wärme. Zudem kann das Abbrennen von feuchtem Holz zu Schäden an Kamin und Schornstein führen und erhöhte Schadstoffe bilden. Deshalb ist es wichtig, dass das Brennholz ausreichend trocken ist. Das bedeutet, es sollte einen Feuchtigkeitswert von 20 Prozent oder weniger aufweisen.

Was bedeutet Brennwert bei Holz?​

Der Brennwert gibt Auskunft über die maximale Wärmefreisetzung der Holzart beim Heizen. Dieser Wert liegt immer höher als der Heizwert, da hier die Kondensationswärme der Abgase miteinbezogen wird. Synonym für Brennwert wird auch der Begriff „Oberer Heizwert“ verwendet.

Was bedeutet Heizwert bei Holz?​

Der Heizwert gibt die reine Holz-Wärmeenergie des Rohstoffes an. Hier wird die Abgaswärme des Brennholzes außen vorgelassen. Der Begriff „Unterer Heizwert“ wird synonym dazu verwendet.

Wie erkenne ich gutes Brennholz?​

Der wichtigste Aspekt, um zwischen gutem und schlechtem Brennholz zu unterscheiden, ist der Feuchtigkeitsgehalt. Wichtig ist zudem, dass die Holzscheite keine Schimmelspuren aufweisen. Trockenrisse oder eine gelbliche Farbe des Holzes weisen darauf hin, dass die Scheite lange in der Sonne getrocknet wurden. Bei der Bezeichnung „sortenrein“ darf das Brennholz nur maximal 10 Prozent des Volumens des Scheitholzes fremde Holzanteile aufweisen. Zudem sollten die Querschnittskanten von Holzscheiten nicht mehr als 15 cm betragen.

Wie lagert man Brennholz?​

Nur ordnungsgemäß gelagertes Brennholz sorgt für ein richtig gutes Feuer. Eine ideale Lagerung beträgt um die zwei bis drei Jahre. Wird das Holz zu lange gelagert, verliert es seinen Heizwert. Lagern Sie das Holz so trocken und luftig wie möglich. Hierzu bietet sich eine luftdurchlässige Unterlage in einem vor Regen geschützten Unterstand an. Sorgen Sie dafür, dass zwischen den Holzscheiten und der Rückwand ausreichend Luftzirkulation vorhanden ist. Kellerräume eignen sich nicht zur Lagerung von Brennholz.

Welches Holz sollte man nie verbrennen?​

Generell dürfen nur raucharme und naturbelassene Brennstoffe in Kaminöfen verbrannt werden. Kunststoffbeschichtetes, lackiertes oder mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz sollte nie in den Ofen gelangen. Auch feuchtes Holz eignet sich nicht dazu, verfeuert zu werden.